Leidenschaftliche Tier- & Landschaftsfotografie
Willkommen auf photospots
Wir sind leidenschaftliche Hobbyfotografen und reisen fürs Leben gerne. Auf unseren Reisen zieht es uns in die Natur hinaus an Orte, an denen wir in eine andere Welt eintauchen können. Orte, die uns Kraft geben und an denen wir abschalten können vom Alltag. Es sind atemberaubende Landschaften abseits der Touristenpfade und ausgiebige Tierbeobachtungen, die uns in ihren Bann ziehen und unser Herz höherschlagen lassen.
Auf dieser Webseite berichten wir von unseren Erlebnissen in fernen Ländern und laden euch ein, aufzuspringen auf eine Reise durch unsere Bilder und ihre Geschichten.
Safari einmal anders: Wir tauschen Löwen gegen Tiger – und finden uns in einer Welt wieder, die vertraut und doch ganz neu ist. Im «Tiger Canyon» begegnen wir den grossen Raubkatzen – und auch drei kleinen Fellknäueln, die ihre Welt erst noch entdecken. Dazu eine Landschaft, die sich vor einer Kaltfront von ihrer eindrücklichsten Seite zeigt: dramatische Wolken, klares Licht und ein Spiel aus Licht und Schatten, mit den Tigern als Hauptdarstellern. Für einen Moment fügt sich alles. Und es sind genau diese Momente, die bleiben – im Bild und darüber hinaus.
Eine Bootsfahrt am Morgen. Ruhiges Wasser, weite Landschaft, nichts als Stille und vorbeiziehende Vögel. Nichts passiert. Bis sie am Ufer stehen. Drei Löwen. Vor ihnen ein breiter, tiefer Kanal. Die Löwin geht vor, setzt eine Pfote ins Wasser, dann die nächste – bis sie den Boden unter den Füssen verliert und zu schwimmen beginnt. Die beiden Männchen folgen, die Blicke wachsam, die Gesichter angespannt. Kurz vor dem Ufer kippt die Stimmung. Ein Schatten unter ihnen, ein tiefes Knurren. Sie preschen hastig nach vorne, erreichen das Ufer und verschwinden lautlos im Busch. Zurück bleibt Stille. Und wir sitzen fassungslos da.
Der Kerkini-See wirkt still, fast unscheinbar – bis ein kleines Fischerboot das Wasser teilt und eine Welt eröffnet, die wackelt und Kraft kostet. Spiegelungen verdoppeln die Welt, und aus flüchtigen Augenblicken entstehen Bilder, die im Wasser zu tanzen scheinen. Das Boot schwankt, Licht und Schatten wandern, Pelikane gleiten dicht vorbei. Jede Bewegung, jeder Windstoss, jede Welle macht das Bild zur kleinen Herausforderung – und gleichzeitig verschmelzen Staunen und Konzentration miteinander. Sanfte Pastelltöne legen sich über den See, und von den Tagen auf dem Wasser bleibt die Erinnerung, die über den Wellen fliesst – und das Pelikanfieber.
Zwei Leidenschaften, eine Reise: Meine grosse Liebe für Pferde verbinde ich in der Camargue mit der Freude an der Fotografie. Meine Wunschbilder habe ich längst im Kopf geformt: Szenen von durchs Meer galoppierenden Pferde, die das Salzwasser mit ihren raumgreifenden Galoppsprüngen in die Höhe spritzen lassen. Momentaufnahmen von sich aufbäumenden Hengsten mit ihren wallenden Mähnen, die von Kraft und Stolz nur so strotzen. Aufnahmen von Pferdeherden in urwüchsiger Landschaft, die ihre Freiheit im Einklang mit der Natur geniessen. Mein Wunsch wird Wirklichkeit und wird festgehalten auf Bildern für die Ewigkeit.
Von feinen Sandstränden über wildromantische Küstenabschnitte bis ans Ende der Welt, den Wind in den Haaren, die Sonne auf der Haut und den salzigen Geruch des Meeres in der Nase. 10 Tage lang fahren wir entlang der Süd(west)küste Portugals und erleben bizarre Felsformationen und einen atemberaubenden Weitblick auf den tosenden Atlantik. Ein Paradies für Fotografen? Ganz sicher!
Die Iguazú-Wasserfälle donnern, Gischt sprüht über unsere Gesichter, und die Natur entfaltet ihre rohe, unbändige Kraft. Es ist ein einmaliges Erlebnis, fast mittendrin in den tosenden Wassermassen zu stehen. Dann tauchen wir ins Pantanal, das Königreich des Jaguars, wo stille Flussarme den Himmel spiegeln und die Grosskatzen lautlos zwischen Wasserhyazinthen gleiten. Wir schwitzen bei fast 45 Grad, überbrücken Wartezeiten auf dem Boot, kratzen uns an Insektenstichen und verpassen knapp den «Once-in-a-Lifetime-Catch». Trotzdem ist es eine grossartige Reise zu beeindruckenden Landschaften und faszinierenden Fotomodellen, bei der jeder Blick einen Funken wilder Schönheit hinterlässt.
Ohne Gewissheit aber mit einem Funken Hoffnung auf das Ergattern zwei der begehrten Tickets für die «Wave» reisten wir im Frühjahr in die USA. Die perfekt modellierte Sandsteinformation war der Hauptgrund für unsere Reise in die steinerne Wunderwelt der USA. Daneben lockten uns weitere Gesteinsformationen und Canyons mit ihren einzigartigen Farben und Formen sowie spektakuläre Flussschleifen und Sandwüsten. Der Anblick der grossen und kleinen Wunder der Natur übertraf einmal mehr unsere kühnsten Erwartungen.
Die landschaftlichen Unterschiede in Chile und Argentinien faszinierten uns so sehr, dass wir uns trotz fehlender Spanischkenntnisse auf eine individuelle Rundreise wagten. Tief berührt standen wir vor dem Perito Moreno Gletscher und der gezackten Urgewalt des Paine-Massivs im Torres del Paine. Ein paar Flugstunden weiter nördlich sah die Landschaft ganz anders aus, ebenso spannend, ebenso ergreifend. Die Atacama Wüste hatte ihren eigenen Zauber und die Ausflüge in über 4000 Meter über Meer raubten uns regelrecht den Atem. Es war eine Reise in Landschaften der Extreme, wo wir Gletscher, Bergen und Wüsten fanden, aber auch Steppe, Wind, Einsamkeit und Einöde.
Eine Leopardin lauert in einem kleinen, ausgetrockneten Graben – kaum mehr als ein lebendiger Schatten, ein Hauch von Bewegung, der plötzlich Bedeutung bekommt. Zwanzig Minuten lang schleicht sie vorwärts, Schritt für Schritt, lautlos wie Staub im Wind. Zwanzig Minuten lang scheint die Welt nur aus ihrem Atem, ihrem Rhythmus, ihrem Willen zu bestehen. Alles wirkt enger, spannungsgeladen, konzentriert auf diesen einen Moment. Dann ein schriller Ruf aus den Baumkronen – die Affen schlagen Alarm. Die Beute flieht. Der Zauber zerbricht. Und bleibt doch für immer.